Dreht Russland jetzt den Öl- und Gashan für Ungarn zu ???
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ub60 -
September 11, 2026 at 8:00 AM -
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Ungarn fordert 10 Russendiplomaten auf das Land zu verlassen !!!
Zehn russische Diplomaten müssen Ungarn verlassen. Aussenministerin Anita Orban erklärte am Dienstag, sie hätten gegen die Wiener Konvention verstossen. Was bedeutet das?
Darum gehts:
- Ungarn weist auf Anweisung von Aussenministerin Anita Orban zehn russische Diplomaten aus
- Diplomaten sollen gegen die Wiener Konvention verstossen und unzulässige Aktivitäten ausgeführt haben
- Ungarn betont Dialogbereitschaft mit Russland, trotz der Ausweisung der Diplomaten
Anders als der frühere ungarische Premier Viktor Orban (63) scheint Aussenministerin Anita Orban (52) keine Russland-Freundin zu sein. Am Dienstag gab die stellvertretende Ministerpräsidentin bekannt, dass das Land gemäss ihren Anweisungen zehn russische Diplomaten zur Ausreise aufgefordert habe.
Die Diplomaten sollen «Aktivitäten ausgeführt haben, die für Diplomaten gemäss der Wiener Konvention inakzeptabel sind». So schreibt es Anita Orban in einem Post auf X. Die ungarische Seite habe daher die betroffenen Personen aufgefordert, Ungarn zu verlassen.
Was legt die Wiener Konvention fest?
«Diese Entscheidung schützt die Sicherheit und Souveränität Ungarns», betonte die Politikerin der Partei Tisztelet és Szabadság. Weiter hob sie hervor, dass die Massnahme keine Unterbrechung der diplomatischen Beziehungen zu Russland bedeuten würde. Ungarn beabsichtige, den notwendigen Dialog auf Basis gegenseitigen Respekts und der Einhaltung der Regeln fortzusetzen.
«Wir verteidigen unsere Souveränität», erklärte der amtierende Ministerpräsident Péter Magyar (45) zum Diplomaten-Knall auf Facebook. Die russische Aussenamtssprecherin Maria Sacharowa (50) kündigte laut der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass eine «harte und schmerzhafte» Reaktion an.
Das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen von 1961 legt legitime Funktionen einer diplomatischen Mission fest. Es muss davon ausgegangen werden, dass die zehn Russen-Diplomaten Aktivitäten durchführten, die die Souveränität oder innere Ordnung des Gastlandes beeinträchtigt haben. Typische Beispiele für solche Aktivitäten umfassen Spionage, öffentliche Hetze, schwere Straftaten oder eine Einmischung in innere Angelegenheiten.
Ungarn hat seinen Botschafter aus Moskau zurückgerufen
Ungarn hat seinen Botschafter aus Moskau zurückgerufen; die Entscheidung wurde aus politischen Gründen getroffen, berichtet die russische staatliche Nachrichtenagentur. Laut TASS steht dies alles im Zusammenhang mit „einer veränderten Herangehensweise an die Beziehungen zur Russischen Föderation“.
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Die neue Führung des Außenministeriums hat den Botschafter in Moskau, Norbert Konkoly, aus Russland zurückgerufen, als Teil eines Prozesses, der auf die Ablösung der Leiter diplomatischer Vertretungen in zahlreichen Ländern der Welt abzielt. Eine diplomatische Quelle in Budapest teilte dies einem Korrespondenten der TASS mit und merkte an, dass der Nachfolger des Botschafters in Moskau noch nicht ausgewählt worden sei, berichtet die staatliche russische Nachrichtenagentur.
QuoteNorbert Konkoly, der seit 2018 die Botschaft in Moskau leitete, ist nach Ungarn zurückgekehrt. Ein Nachfolger wurde noch nicht gefunden“,
sagte die Quelle der Agentur. Dem Informanten zufolge traf die neue Führung des ungarischen Außenministeriums diese Entscheidung aus politischen Gründen, was eine veränderte Haltung gegenüber den Beziehungen zu Russland widerspiegelt. Die ungarische Botschaft in der russischen Hauptstadt wird derzeit von Geschäftsträger Gábor Gergics geleitet.
Konkoly trat in der ersten Hälfte der 1990er Jahre in den Dienst des ungarischen Außenministeriums, nachdem er am Moskauer Institut für Internationale Beziehungen studiert hatte. Bevor er zum Botschafter in Russland ernannt wurde, war er in zahlreichen Ländern tätig, darunter im Vereinigten Königreich und in Kanada, und leitete Botschaften in Portugal und Brasilien. Während seines Aufenthalts in Moskau begleitete er den ehemaligen ungarischen Außenminister Péter Szijjártó bei Besuchen, unter anderem bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im März 2026 im Kreml.
Die TASS erinnert daran, dass die stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Anita Orbán im Juni 37 Botschafter zurückgerufen hat, was sie damit begründete, dass dies in einigen Fällen aufgrund der neuen außenpolitischen Prioritäten“ des Landes notwendig sei.
Ungarn unterhält mehr als 80 Botschaften im Ausland. Die Gesamtzahl der ungarischen diplomatischen Vertretungen, einschließlich der Generalkonsulate, der Vertretungen bei internationalen Organisationen und der Ständigen Vertretungen, beläuft sich weltweit auf über 130 Einrichtungen.
Die russische staatliche Nachrichtenagentur erinnert zudem daran, dass die neue ungarische Regierung zwar erklärt hatte, eine pragmatische Zusammenarbeit mit Russland aufrechterhalten zu wollen, am 26. August jedoch die von Ungarn unterzeichneten Anweisungen für seine Delegation zur 81. Sitzung der UN-Generalversammlung in New York veröffentlichte, in denen sie Russlands Handlungen erstmals als
Bedrohung für Ungarn, Europa und die Weltordnung“
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Wir wohnen seit 02.2018 in Ungarn.